Der Lemgoer Weg

Zwei weitere Leistungsträger bekennen sich zum TBV

Die Kaderplanung des TBV Lemgo Lippe schreitet mit großen Schritten voran. Bereits im September sorgte der lippische Handball-Bundesligist für ein Ausrufe­zeichen, als er die langfristigen Vertragsverlängerungen zweier zentraler Leistungsträger verkündete: Spielmacher Lukas Hutecek und Rückraumshooter Niels Versteijnen haben sich vorzeitig bis 2028 an den Verein gebunden.

Damit setzt der Verein eine Serie wegweisender Personalentscheidungen fort. Schon zuvor hatten Kapitän Tim Suton (bis 2030), Rückraum-Allrounder Hendrik Wagner (2029) und Torhüter Constantin Möstl (2028) langfristig unterschrieben – ein klares Bekenntnis zur Zukunft in Blau und Weiß.

Hutecek: „Lemgo ist wie meine neue Heimat“

Seit 2021 trägt Lukas Hutecek das TBV-Trikot – und hat seitdem eine beeindruckende Entwicklung genommen. Aus einem der spannendsten Talente Europas wurde in Lippe ein gereifter Führungs­spieler, der das Spiel lenkt und Verantwortung übernimmt.

„Es war eine leichte Entscheidung, meinen Vertrag zu verlängern“, so Hutecek. „Der Verein ist mir ans Herz gewachsen, ich fühle mich in Lemgo zuhause. Mannschaft und Fans machen es mir leicht – hier möchte ich weiter wachsen.“

Trainer Florian Kehrmann ist überzeugt, dass die Geschichte des Österreichers beim TBV noch lange nicht zu Ende erzählt ist: „Er ist extrem flexibel, stellt sich ganz in den Dienst der Mannschaft – und ich glaube, dass er sein Potenzial noch nicht ausgeschöpft hat.“

Auch Geschäftsführer Jörg Zereike bewertet die Zusage als Meilenstein: „Lukas gehört mittlerweile zu den Gesichtern des TBV. Seine Identifikation mit Verein und Region ist beispielhaft und ein starkes Zeichen an alle, die den Weg des Clubs begleiten.“

Versteijnen: Vom Zweitligaspieler zur Tor-Garantie

Auch der Niederländer Niels Versteijnen hat den Lemgoer Weg zu seiner Erfolgsgeschichte gemacht. Seit seinem Wechsel 2022 entwickelte er sich zu einem der 
gefährlichsten Feldtorschützen der Bundesliga – und gehört längst zu den Symbolfiguren für die offensive Stärke 
des TBV.

„Mich überzeugt die Ruhe und Kontinuität, die hier gelebt wird“, sagt Versteijnen. „Das Gesamtpaket passt: Mannschaft, Trainer, Umfeld. Für mich war es deshalb eine klare Entscheidung, auch die nächsten Jahre beim TBV zu verbringen.“

Kehrmann lobt insbesondere seine rasante Entwicklung: „Niels hat enormes Spielverständnis, einen starken Wurf und übernimmt immer mehr Verantwortung. Dass er sich bewusst für Lemgo entschieden hat, ist ein sehr wertvolles Signal.“

Auch aus Sicht der Vereinsführung ein wichtiger Schritt: „Niels ist sportlich und menschlich eine große Bereicherung. Seine Entwicklung ist längst nicht abgeschlossen – wir freuen uns auf den gemeinsamen Weg“, so Zereike.

Ein starkes Fundament bis 2030
Mit der Vertragsverlängerung von Hutecek und Versteijnen hat der TBV gleich zwei Schlüsselspieler im Rückraum langfristig gebunden. Gemeinsam mit Suton, Wagner und Möstl zeichnet sich ein stabiles Fundament ab, das sportlichen Erfolg und Identität vereint.

„Diese Entscheidungen geben uns Verlässlichkeit in einer sehr anspruchsvollen Liga“, erklärt Zereike. „Gleichzeitig sind sie ein wichtiges Signal an unsere Fans, die sehen: Dieser Weg hat Bestand.“

Ein Bekenntnis zum Lemgoer Spirit
Was alle Verlängerungen der vergangenen Wochen eint: Die Spieler betonen Werte wie Bodenständigkeit, Teamgeist und den besonderen Spirit des Vereins. 
In einer Zeit, in der Spielerwechsel in immer kürzeren Abständen zum Alltag gehören, ist dies alles andere als selbstverständlich.

Dass gleich mehrere Leistungsträger ihre Zukunft bewusst mit dem TBV verbinden, steht sinnbildlich für die Attraktivität des „Lemgoer Weges“ – einer Philosophie, die Kontinuität, Entwicklung und Gemeinschaft in den Mittelpunkt stellt.

Oder, wie es Hutecek formuliert: „Es macht unglaublich Spaß, hier Handball zu spielen – mit dieser Mannschaft, diesen Fans und in dieser Arena. Das möchte ich weiter genießen.“ 

Image © TBV