Nachdem das Landestheater Anfang November seinen 200. Geburtstag gebührend gefeiert hat, blicken wir nun auf den Advent und die bevorstehenden Feiertage. Die gemütliche Zeit beginnt – schnappen Sie sich Ihre Liebsten und verbringen Sie einen entspannten Abend im Landestheater Detmold oder erleben Sie tagsüber die Abenteuer des kleinen Prinzen im diesjährigen Familienstück zur Weihnachtszeit.
Sie sind noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk? Ein gemeinsames Theatererlebnis wird sicher für Freude sorgen. Unsere Theaterkasse berät Sie gern und findet das passende Angebot für Sie, ob in Form eines Gutscheins oder eines exklusiven Abonnements.
Die letzte Premiere in diesem Jahr feiert das Landestheater Detmold am 5. Dezember mit „Das schlaue Füchslein“ von Leoš Janáček unter der Regie von Lars Marcel Braun (nach dem Konzept von Geertje Boeden) und der Musikalischen Leitung von Claudio Novati. Darin führt eine Füchsin den Menschen vor, was es heißt zu leben. Hinter den scheinbar naiven Vorgängen der Oper stecken große Gedanken zur (Un-)Vergänglichkeit und zum ewigen Kreislauf von Natur und Leben. Man hört Insekten schwirren, Hühner gackern und den Frosch quaken – Janáček hat das ganze Waldleben in Musik gesetzt.
Auch in diesem Jahr lädt das Landestheater wieder dazu ein, den Jahreswechsel am 31. Dezember gemeinsam zu begehen: Im Sommertheater erwartet Sie um 20.30 Uhr Heinrich von Kleists bitterböse Komödie „Der zerbrochne Krug“. Im Großen Haus wird um 17.30 und um 21.30 Uhr die „Herzogin von Chicago“ für Unterhaltung mit feinstem Humor und einem musikalischen Mix aus pulsierenden Charleston- und Slowfox-Rhythmen sorgen.
Am 17. Januar erwartet Sie die erste Premiere im neuen Jahr im Grabbe-Haus: „Frankenstein“ unter der Regie von Goldie Röll. Der junge Wissenschaftler Victor Frankenstein verfolgt das Ziel, aus verschiedenen Körperteilen einen Menschen zusammenzusetzen und diesen zum Leben zu erwecken. Als ihm diese Schöpfung tatsächlich gelingt, flüchtet er vor Entsetzen. Was für ein Geschöpf hat er erschaffen?
Ist es ein zerstörerisches Monster oder doch ein verletzliches, fühlendes Wesen?
Im Großen Haus können Sie sich im neuen Jahr gleich auf drei Premieren aus Schauspiel, Oper und Ballett freuen:
Die britische Kultband „The Tiger Lillies“ hat Heinrich Hoffmanns Geschichten aus „Der Struwwelpeter“ gemeinsam mit den Autoren Julian Crouch und Phelim McDermott aufgearbeitet. Herausgekommen ist dabei die Junkoper „Shockheaded Peter“, die am 23. Januar im Großen Haus Premiere feiert. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen von Matthias Flake und die Regie übernimmt der zukünftige Schauspieldirektor des Landestheaters Detmold Gustav Rueb.
Das Ballett präsentiert am 6. Februar den Klassiker „Don Quichotte“ in einer Choreografie von Katharina Torwesten mit Musik von Ludwig Minkus und Benjamin Britten. Tauchen Sie ein in die Traumwelt Don Quichottes und begleiten Sie ihn bei seinen fantastischen Abenteuern – beim Kampf gegen eingebildete Feinde und Trugbilder, bei der Suche nach seiner großen Liebe und bei seinem legendären Kampf gegen Windmühlen.
Am 6. März wird mit „The Wreckers“ eine bisher kaum gespielte, mitreißende Oper von Ethel Smyth am Landestheater zu sehen sein. In einem Dorf an der Küste von Cornwall werden Schiffsunglücke bei Sturm für göttliche Geschenke gehalten, die es zu plündern gilt. Doch es scheint einen Verräter zu geben, der mit Leuchtfeuern die Schiffe vor der Küste warnt.
Die Musikalische Leitung obliegt Generalmusikdirektor Per-Otto Johansson und Regie führt Intendantin Kirsten Uttendorf.
2026 warten außerdem drei besondere Konzerte auf Sie. Den Aufschlag macht das Neujahrskonzert „Donauklänge“ am 11. Januar in Lohne. Freuen Sie sich auf einen schwungvollen musikalischen Start in das neue Jahr mit einem Programm aus sowohl altbekannten Klassikern und in Vergessenheit geratenen Werken der Österreichischen Walzerschule, aber auch symphonischen Raritäten und zahlreichen Tänzen der Balkanregion, während am Lauf der Donau entlang musiziert wird! Das Neujahrskonzert wird dann im Landestheater Detmold am 25. Januar zu erleben sein und am 30. Januar in der PaderHalle in Paderborn. Weiter geht es mit dem Schul-/Familienkonzert „Der Grüffelo“ am 21. Januar im Jungen Theater. Mitglieder des Symphonischen Orchesters des Landestheaters erwecken die berühmte Geschichte vom Grüffelo musikalisch zum Leben und zeigen, wie mit Mut und Fantasie Klein über Groß triumphieren kann.
Anlässlich des Holocaust-Gedenktages wird am 25. Januar die Sängerin Megan Marie Hart mit dem Pianisten Giacomo Marignani im Landestheater den Liederzyklus „Letters to Fred“ präsentieren. Dieser wurde von der israelisch-jüdischen Komponistin Bracha Bdil kreiert und erzählt die Geschichte der Detmolder Familie Herzberg.
Das Landestheater wünscht Ihnen
friedliche Festtage und ein glückliches Neues Jahr!