Zeit ist ein kostbares Gut. Gerade wenn es um die Altersvorsorge geht, wird dies vielen bewusst. Insbesondere wenn Kinder im Spiel sind, wünschen sich die Meisten, dass am Ende ihres Lebens noch ausreichend Geld übrig ist. Der Schock ist groß, wenn die Rollen vertauscht sind und am Ende des Geldes noch Leben übrigbleibt. Da hilft nur rechtzeitiges Vorsorgen.
Der frühe Vogel fängt den Wurm
Das Zauberwort lautet „Zinseszins“. Wie mächtig dieser sein kann, wird anhand eines einfachen Rechenbeispiels deutlich. Zieht man zum Beispiel eine fondsgebundene Rentenversicherung mit sicherheitsorientierter Ausrichtung und Beitragsgarantie von 80 Prozent zu Rate, ist sehr gut erkennbar, dass es sich lohnt, schon in jungen Jahren an die Rente zu denken.
Wenn man von einer realistischen Wertentwicklung von durchschnittlich 6 Prozent ausgeht, wird ein 27-Jähriger bis zu seinem Renteneintritt mit 67 Jahren eine monatliche Rente von über 450 Euro erwarten können, wenn er jeden Monat 100 Euro eingezahlt hat. Ein 37-Jähriger, dem nur noch 30 Jahre bis zum Renteneintritt bleiben, kann beim gleichen Einzahlungsbeitrag hingegen nur noch mit rund 250 Euro monatlich rechnen. Noch ungünstiger sieht es bei einem 47-Jährigen aus. Er wird bei einem Einzahlungsbetrag von 100 Euro nicht einmal mehr eine Rente von 150 Euro pro Monat erhalten, wenn er in den wohlverdienten Ruhestand geht.
Finanzielle Puffer aufbauen
Ist hingegen der erste Grundstein früh genug gelegt, ist es auch nicht so gravierend für die spätere Rente, wenn es im Laufe der Jahre mal zu einer Auszeit bei den Einzahlungen kommt. Die Unterbrechung kann mit Hilfe des Zinseszinses meistens ausgeglichen werden, sodass im Alter keine Probleme entstehen. Wird jedoch erst zu spät mit dem Zurücklegen von Kapital begonnen, kann auch der Zinseszins nicht mehr entscheidend helfen, weil die Ansparphase zu kurz ist. Dann bleibt zum Renteneintritt hauptsächlich das Geld, das auch tatsächlich eingezahlt wurde – und wenig mehr.