Das Landestheater Detmold befindet sich schon mitten in der neuen Spielzeit

Mehr Musik! Mehr Schauspiel! Mehr Tanz!

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Der Oktober startet mit der Ballettgala „ANKOMMEN“. Am 9. Oktober stellt Ivan Alboresi, neuer Ballettdirektor des Landestheaters Detmold, mit einem abwechslungsreichen Programm sich und seine künstlerische Arbeit erstmals dem Publikum vor. Dieser Abend ist eine Einladung, die Tänzer*innen der Company mit ihren individuellen Bewegungen, Persönlichkeiten und Energien kennenzulernen.

Der Oktober startet mit der Ballettgala „ANKOMMEN“. Am 9. Oktober stellt Ivan Alboresi, neuer Ballettdirektor des Landestheaters Detmold, mit einem abwechslungsreichen Programm sich und seine künstlerische Arbeit erstmals dem Publikum vor. Dieser Abend ist eine Einladung, die Tänzer*innen der Company mit ihren individuellen Bewegungen, Persönlichkeiten und Energien kennenzulernen.

Am 30. Oktober ist Carl Zellers spritziger Operettenklassiker „Der Vogelhändler“ auf der Bühne des Landestheaters zu erleben. Die Post-Christel und ihr Adam aus Tirol wollen heiraten, doch dazu fehlt ihnen das nötige Kleingeld. Während Adams Aktionismus sich darauf beschränkt, anderen Frauen schöne Augen zu machen, nimmt Christel die Zukunft selbst in die Hand: wild entschlossen, eine gute Anstellung für Adam zu arrangieren, wird sie beim Kurfürsten vorstellig. Die Operette erzählt eine Geschichte rund um das junge Paar auf ihrem Weg zwischen Liebe, Verwechslungen und höfischen Intrigen. Für die Musikalische Leitung zeichnet der 1. Kapellmeister Roc Fargas i Castells verantwortlich, die Regie übernimmt Hans Walter Richter.

Im Kammerkonzert 1 am 31. Oktober präsentieren die Holzbläser*innen und Hornist*innen des Symphonischen Orchesters des Landestheaters Detmold Wolfgang Amadeus Mozarts große Bläserserenade in B-Dur, KV 361 – die berühmte Gran Partita. Unterstützt werden sie dabei von einem Kollegen am Kontrabass. Eine Woche später, am 7. November, findet bereits das Kammerkonzert 2 statt, in dem Streichquartette von Edvard Grieg und Dmitri Schostakowitsch dargeboten werden.

Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein Familienstück zur (Vor-) Weihnachtszeit: Unter der Regie von Benedikt Grubel und mit Musik von Sebastian Müller feiert „Die kleine Hexe“ am 7. November im Großen Haus Premiere. Die kleine Hexe möchte unbedingt mit den großen Hexen zur Walpurgisnacht auf dem Blocksberg tanzen. Doch weil sie noch zu jung ist, darf sie noch nicht dabei sein. Mit der Oberhexe trifft sie eine Abmachung: Wenn die kleine Hexe beweist, dass sie eine gute Hexe wird, darf sie fortan mittanzen. Gemeinsam mit ihrem besten Freund, dem Raben Abraxas, erlebt sie dabei spannende Abenteuer und lernt, was es wirklich bedeutet, Gutes zu tun.

Im Symphoniekonzert 1 am 10. November steht anlässlich seines 200. Todestages im Jahr 2027 Ludwig van Beethoven im Mittelpunkt. Das Symphonische Orchester des Landestheaters Detmold interpretiert unter der Leitung von GMD Per-Otto Johansson gemeinsam mit dem renommierten Geiger Niek Baar Beethovens einziges Violinkonzert. Ergänzt wird das Programm durch Edward Elgars „Enigma“-Variationen – als musikalische Würdigung seines 170. Geburtstags, den er im Jahr 2027 gefeiert hätte.

Ob Büdchen, Späti oder Trinkhalle: Der lokale Kiosk ist Dreh- und Angelpunkt eines jeden Groß- und Kleinstadtviertels. Hier begegnet die Rentnerin dem Schulkind, die Bauarbeiterin dem Yogalehrer, der Rechtsanwalt der Kunststudentin. Zwischen Cola, Eis und Zigaretten werden Geschichten erzählt, Herzen ausgeschüttet, Erfolge gefeiert und Konflikte gelöst. In der Uraufführung „Treffpunkt: Kiosk“ am 13. November wird mit Schlager, Pop, Rock, Folk und Swing von Sehnsucht, Zusammenhalt und den kleinen besonderen Momenten des Lebens erzählt.

Im Grabbe-Haus ist am 21. November die nächste Schauspiel-Premiere in der Inszenierung von Konstanze Kappenstein zu sehen. „Muttersprache Mameloschn“ erzählt von einer jüdischen Familie über drei Generationen hinweg. Großmutter Lin hat als Kind den Holocaust überlebt, sich nach dem Krieg in der DDR für den Sozialismus engagiert und Konzerte zum Gedenken an die ermordeten Jüd*innen in aller Welt gegeben. Tochter Clara distanziert sich vom Judentum und unterstellt ihrer Mutter, sich nicht genügend um sie gekümmert zu haben. Enkelin Rahel geht zum Studieren nach New York und will erstmal nur raus. Und da ist noch Rahels Bruder David, der nach Israel ausgewandert ist und trotz seiner Abwesenheit in der Familie „auffällig anwesend“ ist. In Sasha Marianna Salzmanns Drama liefern sich Großmutter, Mutter und Tochter einen schonungslosen Schlagabtausch.

Im Foyer-Restaurant des Landestheaters feiert am 22. November Johann Wolfgang von Goethes „Die Leiden des jungen Werther“ in der Regie von Mattis Krems Premiere. Der Briefroman beschäftigt sich sowohl mit der Suche nach dem eigenen Ich als auch mit dem Kampf gegen gesellschaftliche Schranken. Schon vor über 260 Jahren avancierte der flirrende Liebesroman zum absoluten Bestseller und löste einen wahren Werther-Hype aus. Im Foyer-Restaurant ist dieser nun als Monodram zu erleben.

Am 27. November hebt sich der Vorhang für das Ballett „Der Nusknacker“ in der Choreografie von Ballettdirektor Ivan Alboresi. „Der Nussknacker“, eines der berühmtesten Ballette überhaupt, gehört zu Weihnachten wie das gemeinsame Singen, ein Weihnachtsbaum und Lebkuchen. Das Märchen verzaubert durch den Tanz seit über hundert Jahren über den Globus verteilt in zahlreichen Interpretationen Groß und Klein und lädt zum Träumen ein. Inspiriert von E. T. A. Hoffmanns Erzählung »Nussknacker und Mausekönig« findet sich das Mädchen Clara durch ihren Nussknacker schnell im Mittelpunkt einer Fantasiewelt wieder, in der sie zahlreiche Freundschaften schließen kann, aber auch der Gefahr durch den Mausekönig ausgesetzt ist. Unterstützt von ihren Spielzeugen begibt sie sich in den Kampf gegen den Mausekönig und auf eine Reise, um den verhexten Nussknacker zu befreien.

Zusätzlich zu den vielseitigen Premieren, die uns diesen Herbst erwarten, wird es auch einige Wiederaufnahmen geben, die bereits in der Spielzeit 2025/26 für Begeisterung gesorgt haben. „La traviata“, erlebt am 10. Oktober ihre Wiederaufnahme in der Inszenierung von Vivien Hohnholz und unter der Musikalischen Leitung von Per-Otto Johansson im Großen Haus. Am 22. Oktober kommt,,Absprung“, unter der Regie von Antigone Akgün zurück auf die Bühne des Grabbe-Hauses und im Jungen Theater ist weiterhin die Oper „VIEL ZU FEEL“ zu sehen.

// 9. Oktober Ballettgala: ANKOMMEN 19.30 Uhr, Großes Haus 7. November Premiere: Die kleine Hexe 16.00 Uhr, Großes Haus 10. Oktober Wiederaufnahme: La traviata 19.30 Uhr, Großes Haus 8. November Gastspiel: „Wege durch das Land“: Die Rückkehr der großen Reisen 19.30 Uhr, Großes Haus 22. Oktober Wiederaufnahme: Absprung 19.30 Uhr, Grabbe-Haus 10. November Symphoniekonzert 1 19.30 Uhr, Großes Haus 30. Oktober Premiere: Der Vogelhändler 19.30 Uhr, Großes Haus 13. November Premiere: Treffpunkt: Kiosk 19.30 Uhr, Detmolder Sommertheater 31. Oktober Kammerkonzert 1: Kammermusik ganz groß! Die Gran Partita 17.00 Uhr, Marienmünster, Konzertsaal der Kulturstiftung 21. November Premiere: Muttersprache Mameloschn 19.30 Uhr, Grabbe-Haus 22. November Premiere: Die Leiden des jungen Werther 18.00 Uhr, Großes Haus, Foyer-Restaurant 5. November Wiederaufnahme: VIEL ZU FEEL 10.30 Uhr, Junges Theater 7. November Kammerkonzert 2: Grieg und Schostakowitsch 15.00 Uhr, Lemgo, Weserrenaissance-Museum Schloß Brake