Die Ausstellung „Denk:Mal! – 150 Jahre Hermannsdenkmal“ nimmt das Jubiläum zum Anlass, Denkmäler neu zu betrachten: als Orte, an denen Geschichte erzählt, diskutiert und manchmal auch gestritten wird.
Die innovative Sonderausstellung in Detmold sorgte von Beginn an für Schlagzeilen und viel positive Resonanz: Kaum eröffnet, war das Medienecho groß – von TV-Beiträgen bis zu überregionaler Berichterstattung. Und das aus gutem Grund. Die Ausstellung zeigt bis zum 26. April Denkmäler so, wie man sie selten erlebt: überraschend nah, emotional, vielstimmig und technisch verblüffend.
Im Zentrum stehen großformatige Hologramme internationaler Denkmäler, die Figuren wie Jeanne d’Arc, Alexander der Große, Ada Lovelace oder Vercingetorix scheinbar in den Raum treten lassen. Die schwebenden Projektionen wirken unmittelbar und eröffnen neue Zugänge zu Geschichte und Erinnerung – mal heroisch, mal kritisch, mal berührend.
Dazu kommt ein Blick auf das Hermannsdenkmal, der alles andere als vertraut ist: Projektionen, Objekte und mediale Inszenierungen zeigen, wie sich seine Bedeutung vom Nationalmythos zum Ausflugsziel und Diskussionsort gewandelt hat.
Wer die Ausstellung besucht, merkt schnell: „Denk:Mal!“ ist nicht nur eine Schau über Geschichte, sondern über uns selbst – darüber, wie wir erinnern, wofür wir stehen und was wir weitergeben wollen.
Die Sonderausstellung im Lippischen Landesmuseum Detmold wird unterstützt von:
KreativInstitut OWL (KIO), Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, Kulturstiftung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Stiftung Standortsicherung Kreis Lippe, Lippische Landesbrandversicherung AG, Sparkassen in Lippe, Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, VerbundVolksbank OWL Stiftung,
Lippische Museumsgesellschaft e.V.