Mit Mozarts Großer Oper „Die Zauberflöte“ in der Neuinszenierung von Dirk Schmeding und unter der Musikalischen Leitung des 1. Kapellmeisters Claudio Novati erreicht das Landestheater Detmold am 29. November seine letzte Premiere des Jahres 2024. Die Königin der Nacht trägt Prinz Tamino auf, ihre Tochter Pamina aus den Fängen von Sarastro zu befreien. Mit Hilfe von Papageno und einer Zauberflöte rüstet sich Tamino gegen lebensgefährliche Prüfungen.
Wenn Sie noch nach der perfekten Unterhaltung suchen, um den Jahreswechsel am 31. Dezember heiter zu beschleunigen, bietet das Landestheater sowohl im Großen Haus als auch im Sommertheater ein buntes Programm an. Im Sommertheater geleiten Sie in „Stolz und Vorurteil* (*oder so)“ ab 20.30 Uhr fünf Dienstmädchen durch den Abend, die Jane Austens Klassiker mit Musik und Slapstick aus ihrer Perspektive nacherzählen. Um 17.30 Uhr und um 21.30 Uhr treffen in „La Cage aux Folles“ zwei gegensätzliche Familienmodelle aufeinander, als der Sohn zweier Travestie-Club-Besitzer die Tochter eines erzkonservativen Politikers heiraten möchte. Bei einem gemeinsamen Abendessen kollidieren die unterschiedlichen Lebensentwürfe, Gefühlswelten und Geheimnisse. Aber ein glückliches Ende ist in Sicht …
Am 10. Januar heißt das Symphonische Orchester des Landestheaters Sie mit einem Festkonzert im Jahr 2025 willkommen: Mit der Strauß-Gala feiern wir nicht nur den Start ins Neue Jahr, sondern auch 200 Jahre Johann Strauß. Auf der Gästeliste stehen neben dem Jubilar unter anderem auch seine Brüder Josef und Eduard Strauß.
Auch bei der ersten Schauspielpremiere am 24. Januar 2025 wird gefeiert: In „The Party“ organisiert Janet anlässlich ihrer Ernennung zur Gesundheitsministerin eine Feier, doch ihre Gäste bringen Beziehungsprobleme, verletzte Egos und pseudowissenschaftliche Überzeugungen mit – und die Party damit ordentlich durcheinander. Die Komödie wird inszeniert von Catharina Fillers.
Was wäre wohl, wenn die Bäume sich ihren Lebensraum zurückerobern würden? Ab dem 25. Januar geht Regisseurin Hannah Frauenrath dieser Frage nach. Die Autorin Miriam V. Lesch erzählt in „Wald“ humorvoll von einem Triumph der Natur über den Menschen: Auf Kreuzungen, in Fußgängerzonen, gar auf Balkonen breiten sich Bäume, Pilze und Kleinstlebewesen aus und machen den Menschen das Leben schwer.
Die Geschichte von Aschenputtel kennen Sie bestimmt. Aber kennen Sie auch Gioacchino Rossinis „La Cenerentola“? Angelina wird von ihren zwei Stiefschwestern wie ein Dienstmädchen behandelt. Als der Prinz nach einer Frau sucht, buhlen die beiden Schwestern um ihn, doch der Prinz hat nur Augen für Angelina. Auch bei Rossini kommt es zu einem Happy End – allerdings ganz ohne Zauberei und verlorenen Schuh. Lassen Sie sich die Inszenierung von Christopher Cowell unter der Musikalischen Leitung von GMD Per-Otto Johansson ab dem 14. Februar nicht entgehen!
Unter dem Motto „Sternstunden des Tanzes“ steht die diesjährige Ballettgala am 8. März. Internationale Tänzer*innen stehen an diesem Abend auf der Bühne, um ihr Talent unter Beweis zu stellen. Sowohl Liebhaber*innen des klassischen Balletts als auch des zeitgenössischen Tanzes werden an diesem Abend voll auf ihre Kosten kommen.
Das Junge Theater bringt mit „Lost and Found: Ein Herz und andere Dinge“ von Rike Reiniger am 13. März ein bilinguales Stück auf die Bühne. August bekommt beim Aufräumen seines Zimmers Hilfe von Judy, die sich allerdings bloß auf Englisch verständigen kann. Zum Glück kennt August schon ein paar englische Wörter. Aufräumen und Vokabeln lernen kann in der richtigen Gesellschaft also doch Spaß machen!