Klimaerlebniswelt Oerlinghausen feiert Einjähriges und Auszeichnung(en)!

© LTM GmbH | Dr. Ingo Möller (l.), Dr. Ute Röder (2.v.l.) und Landrat Dr. Axel Lehmann (r.) zeigen NRW-Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur (2.v.r.) den interaktiven Globus bei der Eröffnung im Mai 2024.

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Vor einem Jahr öffnete die Klimaerleb­niswelt in Oerlinghausen ihre Türen – eine einzigartige Plattform, die es ermöglicht, die Auswirkungen des Klimawandels hautnah zu erleben und gleich­zeitig Wege zu nachhaltigem Handeln zu entdecken. Das Museum ist das erste seiner Art in Deutschland, das sich ganz auf die Anpassung an den Klimawandel spezialisiert hat, und wurde für sein innovatives Konzept bereits mit zwei bedeutenden Auszeichnungen gewürdigt.

Was die Besucher hier erwartet? Eine spannende, interaktive Reise durch die Folgen des Klimawandels: Ein berührbarer Globus, eine große Regenwand mit echtem Wasser, die die Kraft des Regens zeigt, sowie zahlreiche Mitmachstationen, die komplexe Zusammenhänge verständlich machen – alles ohne erhobenen Zeige­finger, sondern mit anschaulichen Bei­spielen und spielerischen Elementen. Ziel ist es, das Thema Klimawandel greifbar und erlebbar zu machen, damit jeder versteht, warum es so wichtig ist, jetzt aktiv zu werden.

Landrat Axel Lehmann hebt die Bedeutung der Klimaerlebniswelt für die Region hervor: „Ich bin stolz auf das, was wir hier geschaffen haben. Die Klimaerlebniswelt rückt die Klimafolgenanpassung in den Mittelpunkt und vermittelt sehr nachdrücklich, wie wichtig es ist, auf den Klimawandel zu reagieren.“ Die Resonanz ist überwältigend: Die Besucher bleiben im Schnitt über 100 Minuten, viele empfehlen die Ausstellung weiter.

Das Gebäude selbst ist ein Erlebnis: Nachhaltig gebaut, mit einer auffälligen schwarzen Fassade, die mit der japanischen Yakisugi-Methode behandelt wurde – eine umweltfreundliche Technik, bei der das Holz abgebrannt wird, um es widerstandsfähig zu machen. Die Architektur schafft eine besondere Atmosphäre, die die Inhalte der Ausstellung perfekt ergänzt.

Besonders stolz ist man auf die Auszeichnungen:
Ende 2024 wurde die KEW mit dem renommierten „Red Dot Award 2024“ in der Kategorie „Raumgestaltung – Ausstellung“ ausgezeichnet. Anfang Mai 2025 erhielt sie beim Teutoburger Wald Tourismustag den IHK-Tourismuspreis 2025. Zudem wurde die Klimaerlebniswelt kürzlich auch mit dem Silbernen Nagel vom Art Directors Club Hamburg/Bielefeld gewürdigt – eine der zweithöchsten Auszeichnungen in der Werbebranche für Ausstellung, Design und Erlebnis. Diese Ehrungen unterstreichen den Erfolg und die Bedeutung der Klimaerlebniswelt für die Region.

Im vergangenen Jahr konnten durchschnittlich 2.000 Besucher pro Monat begrüßt werden, darunter viele Gruppen und Delegationen aus Partnerstädten in Europa. Die Ausstellung ist so gestaltet, dass jeder individuell entscheiden kann, wie tief er in die Themen eintauchen möchte.

Die Klimaerlebniswelt ist Teil des „Urland“-Projekts, das die Wechselwirkungen zwischen Mensch, Natur und Klima in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sichtbar macht. Das Team hinter der Klimaerlebniswelt arbeitet eng mit dem archäologischen Freilichtmuseum sowie dem Naturschutz Großprojekt Senne zusammen, um Umwelt, Geschichte und Nachhaltigkeit miteinander zu verknüpfen. Diese Kooperationen ermöglichen es, die Ausstellung kontinuierlich weiterzuentwickeln und noch vielfältiger zu gestalten. Damit trägt sie dazu bei, das Bewusstsein für nachhaltiges Handeln zu stärken und die Region als Vorreiter im Klimaschutz zu positionieren.