Am ersten Tag führte der zertifizierte Natur- und Landschaftsführer/Naturpark Teutoburger Wald Gert Weisenseel die Gruppe von Linderhofe nach Heidelbeck. Die ca. 17-Kilometer-Route ging über den Schaufberg nach Hüttenhau. Über den Lindemannsberg weiter durch Lüdenhausen nach Tuttenborn und am ehemaligen Steinbruch Henstorf weiter zum Selserberg. Von Rafeld führte die Wanderung über den Hellberg zum Schlosskrug nach Heidelbeck.
Am zweiten Tag begeisterte der zertifizierte Natur- und Landschaftsführer/Naturparkführer Teutoburger Wald Bruno Güse mit einer ca. 15 Kilometer langen Streckenwanderung auf dem Hansaweg von Lemgo-Lüerdissen nach Bad Salzuflen zum Bismarkturm. Auf der naturnahen Strecke erklärte der Wanderführer viele abwechslungsreiche Sehenswürdigkeiten. Vom Wildgehege und den Försterteichen ging es vorbei am Radsieksbach nach Entrup. Von dort führte die Route über den Mönkeberg und Großer Berg hinauf zum Kahlenberg in Richtung Bergkirchen mit herrlichen Aussichten. Dann ging es weiter über den Hollenstein zum Bismarkturm mit tollem Panoramablick. Durch den Bad Salzufler Stadtwald wanderte die Gruppe zum Gut Ribbentrup und danach zur Einkehr im Berghof im Ortsteil Ehrsen.
Der dritte Tag startete an der Kirche Hillentrup und endete mit einer Einkehr in der Gutshof Brennerei Begatal. Geführt wurde die Gruppe vom zertifizierten Gesundheitswanderführer DWV Roman Weber. Durch Felder, Wälder und einen historischen Hohlweg ging es hinauf zur Aussichtsplattform des Steinbergs mit 396 Meter über Normalnull. Den Wanderern wurde viel Wissen aus der Zeit um die Varusschlacht mit auf den Weg gegeben.
Am vierten Tag ging die Streckenwanderung ca. 14 Kilometer von Lüdenhausen zum Kloster Möllenbeck. Der erste Teil der sportlichen Streckenwanderung führte zum Hexenberg mit einem herrlichen Ausblick ins Kalletal. Weiter ging es auf dem X2 Burgensteig vorbei an den historischen Hügelgräbern in Richtung Heidelbeck zur Familienbank und dem Zweiländereck mit herrlichem Panoramablick. Auf dem X7 Runenweg führte Bruno Güse mit interessanten Geschichten durch den Langenholzhausener Forst und weiter abwärts in Richtung Möllenbeck. Vor dem Ziel konnte der Möllenbecker Findlingsgarten bewundert werden, wo die Geschichte der Steine von der Saale Eiszeit bis heute auf Schautafeln erklärt wird. Zum Abschluss der Wanderung gab es eine Führung im Kloster Möllenbeck durch Pastorin Ute Schulz. Die Einkehr in ländlicher Gemütlichkeit im Hofgarten der Domäne Möllenbeck rundete den Tag ab.
Am letzten Tag führten Irmhild Tünker und Angelika Nolte die Wandergruppe ca. 15 Kilometer von Hillentrup nach Sommersell. Auf dem Weg der Blicke ging es Richtung Amelungsburg. Am Piepenkopf hielt Dr. Zelle vom Lippischen Landesmuseum einen interessanten Vortrag über die ehemalige Wallburg. Weiter ging es durch das Naturschutzgebiet Begatal über das Vorwerk Friedrichsfeld bis Stumpenhagen. Auf dem Weg „Natur & Kultur um Wendlinghausen“ ging es vorbei am Innovationszentrum Dörentrup und Schloss Wendlinghausen in Richtung Blomenstein. Auf dem Hof Brandt von Lindau in Sommersell gab es zum Abschluss ein Grillbuffet, an dem auch der Barntruper Bürgermeister Borris Ortmeier teilnahm.