Doch damit nicht genug. Am Dienstag, 11. November 2025, gibt es um 10.00 Uhr eine zusätzliche Aufführung desselben Programms, und zwar ganz gezielt für Jugendliche. Interessierte Schulen können sich jetzt schon mit ihren Klassen (ab Stufe 8) anmelden unter Tel. 05261 – 2502192 oder per Mail an info@museum-schloss-brake.de. Der Eintritt für die Schülerinnen und Schüler ist frei.
Beide Veranstaltungen finden unter der Schirmherrschaft des Kreisjugendamtes Lippe und mit der Unterstützung des Freundeskreises des Weserrenaissance-Museums Schloss Brake statt. Die Lesung wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“
Die musikalische Lesung erinnert an die verheerenden Folgen des Zweiten Weltkriegs und der NS-Diktatur. Ausgehend von der epochalen Zäsur des Jahres 1945 beleuchten Roman Knižka und Opus 45 eine ambivalente und spannungsreiche Übergangszeit zwischen Zerstörung und Neubeginn. Diese endete mit der Gründung zweier deutscher Staaten und damit der Teilung Deutschlands, deren Folgen bis heute spürbar sind.
Freuen kann man sich auf Texte von Bertolt Brecht, Wolfgang Borchert, Margaret Bourke-White, Ruth Andreas-Friedrich, Stig Dagerman und Nelly Sachs. Die Musik stammt unter anderem von Ludwig van Beethoven, Hanns Eisler, Jean Françaix, Karl Amadeus Hartmann, Charles Koechlin, György Ligeti, Dmitri Schostakowitsch und Richard Strauss.
Das Besondere an der Veranstaltung ist, dass es einen individuellen Einschub gibt, der die Ereignisse vor Ort in Lemgo im Jahr 1945 beleuchtet. Hierfür nimmt das Ensemble rechtzeitig Kontakt zum Stadtarchiv und Geschichtsvereinen auf und recherchiert geeignete Quellen.