In der nächsten Spielzeit 2026/27 präsentiert as Landestheater Detmold unter dem Spielzeitmotto „Gestalten der Vielfalt“ insgesamt 25 Premieren in allen Sparten, zwei Symphoniekonzerte des Symphonischen Orchesters, zwei Schul- und Familienkonzerte, verschiedene Sonder- und Kammerkonzerte sowie 13 Wiederaufnahmen.
Im Musiktheater stehen sechs Premieren, darunter die Eröffnungspremiere „La bohème“ von Giacomo Puccini in der Regie von Katharina Thoma, auf dem Programm.
Das Ballett bereitet mit seinem neuen Ballettdirektor Ivan Alboresi zwei Premieren sowie eine Ballettgala vor, die in diesem Jahr exklusiv vom Ballett des Landestheaters gestaltet wird.
Das Schauspiel setzt sich in seinen insgesamt zwölf Premieren – darunter zwei Uraufführungen und zwei Deutsche Erstaufführungen – gemeinsam mit seinem neuen Schauspieldirektor Gustav Rueb mit der Sichtbarmachung der Vielfalt unserer Gesellschaft auseinander und will Raum geben für Dialog und kollaboratives Miteinander.
Auf dem Spielplan des Jungen Theaters stehen vier Neuproduktionen und das Junge Musiktheater bringt eine Uraufführung auf die Bühne.
Der gesamte Spielplan ist auf der Website des Landestheaters sowie im Spielzeitheft zu finden. Ein gedrucktes Exemplar kann beim nächsten Besuch im Theater, an der Tageskasse oder an der Ape (Infomobil auf dem Theaterplatz) mitgenommen werden.
Vorverkauf
Der Vorverkauf für die Spielzeit 2026/27 startet am 11. August 2026. Ab diesem Tag können Karten für alle Veranstaltungen bis zum 31. Januar 2027 erworben werden. Ab dem 1. Dezember 2026 startet dann der Vorverkauf für die zweite Spielzeithälfte vom 1. Februar 2027 bis zum Spielzeitende. Abonnements können ab sofort an der Theaterkasse gebucht werden. Abonnent*innen haben ab dem 12. August die Möglichkeit, weitere Tickets bereits für die gesamte Spielzeit zu kaufen.
Eröffnungsfest
Zur Eröffnung der neuen Spielzeit lädt das Landestheater Detmold vom 27. bis 30. August zu einem viertätigen Programm in den Schlosspark ein. Auf einer großen Open-Air Bühne feiert das Landestheater gemeinsam mit seinem Publikum und allen Besucher*innen aus Detmold und der Region ein großes Eröffnungsfest der Spielzeit 2026/27. Musiktheater, Ballett, Schauspiel und Junges Theater geben einen Vorgeschmack auf die neue Spielzeit, neue Künstler*innen stellen sich dem Publikum vor und auch die beliebten Theaterpreise werden innerhalb dieses Eröffnungsfestes wieder vergeben. Geboten wird ein hochkarätiges Programm mit zahlreichen Künstler*innen, dem Symphonischen Orchester und dem Chor des Landestheaters!
Die neue Spielzeit startet mit einigen Wiederaufnahmen:
Die neue Saison wird am 21. August mit „Leonce und Lena“ im Hoftheater eingeläutet. Dabei verwandelt sich die Bühne im Innenhof des Landestheaters in ein schillerndes Festival mit Live-Musik und sommerlicher Leichtigkeit, Suche nach Freiheit und Träume von einer anderen Welt. Ab dem 26. August steht „Shockheaded Peter“ in der Regie des neuen Schauspieldirektors Gustav Rueb wieder auf dem Spielplan und das Detmolder
Sommertheater wird ab dem 30. September wieder mit „Der zerbrochne Krug“ bespielt. Im Jungen Theater wird am 9. September „Anne Frank“ nach dem Tagebuch der Anne Frank wiederaufgenommen. Interessierte Pädagog*innen können sich für einen Besuch an das Junge Theater wenden – auch für Begleitmaterial ist gesorgt. Im Musiktheater kehrt die Barockoper „Alcina“ von Georg Friedrich Händel ab dem 30. September ins Große Haus zurück sowie das Musical „Das Glück ist eine Orange“, ein Auftragswerk des Landestheaters Detmold über die Geschichte der Sinalco.
Ein kulturelles Ereignis mit Tradition findet am Sonntag, 6. September, 11.30 Uhr, in der Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter statt: Das Landestheater Detmold stellt die neuen Mitglieder des Ensembles vor und präsentiert die Highlights der Spielzeit 2026/27. Die Eintrittskarten für die Sparkassenmatinee sind für 8 Euro ab dem 1. August online und ab dem 11. August an der Theaterkasse erhältlich. Der Erlös der Veranstaltung geht traditionell an den Haushalt für besondere Projekte des Landestheaters, womit die Sparkasse ihre Position als wichtiger Förderer der Kultur in der Region unterstreicht. Am 11. September 2026 präsentiert das
Landestheater Detmold mit Puccinis „La bohème“ die Eröffnungspremiere der neuen Spielzeit 2026/27. Es wird eine Oper voller großer Gefühle, leuchtender Melodien und feiner Klangfarben geboten, die die Lebensgeschichte vierer junger Künstler in Paris erzählt. Als die Künstler-Gruppe die Bekanntschaft mit ihrer Nachbarin Mimì macht, lernen sie, was das Leben eigentlich bedeutet und dass Vergänglichkeit ein unumgehbarer Teil davon ist. Die erste Premiere der neuen Spielzeit im Schauspiel findet mit „22 Bahnen“ am 19. September im Grabbe-Haus statt. In dem Schauspiel nach dem Roman von Caroline Wahl geht es um Tilda
und ihre kleine Schwester Ida, die ohne Vater und mit einer suchtkranken Mutter aufwachsen. Zwischen Uni, Haushalt und Job versucht Tilda für Ida eine sichere Umgebung zu schaffen. Zufluchtsort für die beiden ist das Schwimmbad, in dem sie ihrem Alltag entfliehen können. Liebevoll wird eine Geschichte rund ums Flüggewerden, von Freiheit und Liebe erzählt. Schauspieldirektor Gustav Rueb bringt am 25. September die deutsche Erstaufführung von „Ein Volksfeind“ in einer Fassung des ukrainischen Autors Dmitrij Gawrisch auf die Bühne. Diese Version bleibt nah an Henrik Ibsens Original und wird zudem um eine heutige Medienlandschaft erweitert, die den Vorfall rund um die Vertuschung von Schadstoffen im Wasser des Heilbads eines kleinen Städtchens als Politthriller erzählt. Im Jungen Theater wird am 26. September mit „Ein Schaf fürs Leben“ Maritgen Matters berührendes Stück über Freundschaft, Zusammenhalt und Mut zum Risiko zur Premiere gebracht. Wolf hat riesigen Hunger und versucht Schaf aus seinem Stall zu locken, indem er ihm eine Schlittenfahrt zu einem Ort namens „Erfahrungen“ schmackhaft macht. Gemeinsam starten sie in ihr kleines Abenteuer und nähern sich an. Trotz der aufgebauten Verbindung knurrt Wolfs Magen und er freut sich auf ein saftiges Schaf-Filet. Doch alles kommt anders als man denkt.